Definition
Der Beleihungswert ist der Wert, den die Bank einer Immobilie langfristig beimisst — als Grundlage fuer die Kreditzusage. Er liegt typisch 10-15 Prozent unter dem Verkehrswert, um kuenftige Wertschwankungen abzufedern. Rechtsgrundlage: Beleihungswertermittlungsverordnung (BelWertV). Der Beleihungsauslauf (Kredit zu Beleihungswert) bestimmt den Zinssatz.
Wichtige Fakten
- Typisch 85-90 Prozent des Verkehrswerts
- Beleihungsauslauf bis 60 Prozent: beste Zinsen
- 60-80 Prozent: Zins-Zuschlaege 0,1-0,3 Prozent
- Ueber 80 Prozent: deutlich hoehere Zinsen + moeglicherweise Bausparvertrag noetig
Praxisbeispiel
Eine Wohnung in Frankfurt kostet 500.000 Euro (Verkehrswert). Bank setzt Beleihungswert auf 440.000 Euro (88 Prozent). Kaeufer nimmt Kredit ueber 350.000 Euro auf = 80 Prozent Beleihungsauslauf. Das ergibt einen Zinssatz von ca. 3,7 Prozent (aktuelle Konditionen). Bei nur 264.000 Euro Kredit (60 Prozent) waeren es 3,4 Prozent — Ersparnis: 900 Euro jaehrlich.
Häufige Fragen
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