Definition
Das Hausgeld ist die monatliche Zahlung jedes Wohnungseigentuemers an die Wohnungseigentuemergemeinschaft (WEG). Es finanziert laufende Betriebskosten (Strom Treppenhaus, Hausmeister, Aufzug), die Instandhaltungsruecklage und die Verwaltervverguetung. Es wird im Wirtschaftsplan (§ 28 WEG) beschlossen und auf alle Eigentuemer nach Miteigentumsanteilen verteilt.
Wichtige Fakten
- Typisch in Frankfurt: 3,50-5,00 Euro pro m2 monatlich
- Umfasst umlagefaehige (an Mieter weiterzugeben) und nicht-umlagefaehige Kosten (Verwaltung, Ruecklage)
- Abrechnung jaehrlich in der Eigentuemerversammlung
- Instandhaltungsruecklage: typisch 0,80-1,50 Euro pro m2 monatlich
Praxisbeispiel
Eine 80-m2-Eigentumswohnung in Frankfurt-Westend hat ein Hausgeld von 400 Euro/Monat (5 Euro/m2): 200 Euro Betriebskosten (umlagefaehig), 100 Euro Instandhaltungsruecklage, 50 Euro Verwaltung, 50 Euro sonstige Kosten. Davon koennen 200 Euro an den Mieter weitergegeben werden.
Häufige Fragen
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