Definition
Kaufnebenkosten sind alle zusaetzlichen Kosten, die beim Immobilienkauf neben dem Kaufpreis anfallen. Sie werden typisch NICHT von der Bank mitfinanziert — Kaeufer muessen sie aus Eigenkapital bestreiten. In Hessen liegen sie bei ca. 10-12 Prozent. Die groessten Posten: Grunderwerbsteuer (6 Prozent), Maklerprovision (3,57 Prozent Kaeuferanteil), Notar und Grundbuch (1,5-2 Prozent).
Wichtige Fakten
- Hessen gesamt: ca. 11 Prozent (mit Makler)
- Grunderwerbsteuer: 6 Prozent (hoechster Satz in Deutschland)
- Notar + Grundbuch: 1,5-2 Prozent
- Maklerprovision: 3,57 Prozent Kaeuferanteil (Standardregelung)
Praxisbeispiel
Haus in Frankfurt fuer 500.000 Euro: Grunderwerbsteuer 30.000 Euro + Notar/Grundbuch ca. 8.000 Euro + Makler 17.850 Euro = 55.850 Euro Kaufnebenkosten. Der Kaeufer braucht also 555.850 Euro. Banken finanzieren typisch nur die 500.000 Euro (Kaufpreis) — Kaufnebenkosten aus Eigenkapital.
Häufige Fragen
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